Integrationspolitik

Longboards für den guten Zweck

Der IGBCE Landesbezirk Westfalen hat am Wochenende für viele glückliche Gesichter gesorgt. Auf dem Parkplatz des Jahrhunderthauses in Bochum veranstaltete die Gewerkschaft für rund 20 männliche Flüchtlinge ein Longboard Trainingstag. Die Longboards durften die Jugendlichen im Anschluss behalten.

LB Westfalen

Gruppenbild Longboard Trainingstag
25.07.2016
  • Von: Leo Kölzer
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Der Tag stand ganz im Zeichen des Trainings. Begleitet von zwei echten Profis feierte die Gruppe schnell erste Fahrerfolge. „Wir freuen uns, Teil dieser Aktion zu sein. Es macht Spaß den Jungs das Fahren bei zu bringen“, sagte Jan Paul, stellvertretender Vorsitzender des ersten Bochumer Skateboardvereins. Durch ihn und seinen Kollegen Pascal Pancho de Stena wussten die Flüchtlinge aus Gelsenkirchen und Marl schnell, worauf es beim Longboarden ankommt.

Neben einem Frühstück im Vorfeld des Trainings gab es für die Skater nach zwei Trainingseinheiten, etwas Theorie und Materialkunde im Landesbezirk Westfalen Pizza und Kaltgetränke. „Die vielen strahlenden Gesichter sind jede Mühe wert. Denn das zeigt uns, dass wir mit der Idee für alternatives Freizeitverhalten bei unbegleiteten Flüchtlingen zu sorgen, absolut richtig lagen“, sagte Gewerkschaftssekretär Armando Dente vom IG-BCE-Landesbezirk Westfalen.

Für Sozialarbeiterin Susanne Opper vom LWL Jugendhilfezentrum in Marl sind solche Aktionen genau der richtige Weg: „Durch solche Projekte können die Jugendlichen ihrem Alltag entkommen und den Kopf frei kriegen.“ Viele der Flüchtlinge würden mit Heimweh und traumatischen Erlebnissen kämpfen. „Ablenkung kann da durchaus helfen und mit den Longboards werden sie sicher auch langfristig Spaß haben.“

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