Internationale Woche gegen Rassismus

Licht gegen Rassismus

Zum fünften Mal in Folge hat die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) des Gemeinschaftsbetriebs Marl mit einer Anti-Rassismus-Aktion Aufsehen erregt. Während der Internationalen Wochen gegen Rassismus konnten sich die Beschäftigten des Chemieparks und die Bürger der Stadt Marl auf neue bunte Highlights freuen.

Nachdem die JAV im letzten Jahr das Hochhaus im Chemiepark bunt beleuchtet hatte, kamen dieses Mal mit dem Hochre­gallager der Evonik Logistics Services GmbH und dem Kraftwerk I zwei weitere Gebäude dazu.

Ziel der Aktion war es, die Vielfältigkeit der 56 verschiedenen Nationen der Beschäftigten im Chemiepark zum Ausdruck zu bringen. »Ich bin mir sicher, dass wir nicht trotz, sondern wegen dieser Vielfalt so erfolgreich sind. Wir stellen hier am Standort jeden Tag unter Beweis, dass Toleranz füreinander und Respekt voreinander jederzeit gelebt werden. Deshalb ist es wichtig, während der Internationalen Wochen gegen Rassismus Flagge für diese Vielfalt zu zeigen«, erklärt Ali Simsir, Betriebsratsmitglied des Gemeinschaftsbetriebs Marl, den Hintergrund der bunt beleuchteten Gebäude.

Auch kommunale Einrichtungen wie Kindergärten, Kirchen und das Rathaus sowie Häuser, Fenster und Vorgärten in Marl waren beleuchtet worden. »Es ist eine wirklich tolle Aktion der JAV, an der sich viele Bürgerinnen und Bürger der Stadt Marl beteiligen haben, um so ein gemeinsames Zeichen zu setzen«, sagte Werner Arndt. Der Evonik-Standort Essen Campus beleuchtete die Dächer seiner Häuser und bekennt mit dieser Geste eigens Farbe dafür, dass das große Miteinander weit über den Standort hinaus gelebt wird.

Nach dem Abschluss der Beleuchtungsaktion muss die Belegschaft im Chemiepark aber nicht gänzlich auf das bunte Licht verzichten: Dank der Initiative des Standortmanagements wird das Hochhaus seither dauerhaft mit Eintreten der Dunkelheit beleuchtet. Unterstützung gab es auch von der IG-BCE-Ortsgruppe Drewer I: Sie setzte sich für die Beleuchtung der Kirche der Gemeinde St. Josef ein.

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